Angebot
Therapie für Kinder in Krisen
Seminare für LehrerInnen
Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern
sowie hundegestützte Pädagogik und Therapie
Erziehungs-Ermutigung
für Eltern
Seminare und Workshops für Mamis und Papis
Therapie für Kinder in Krisen
Über die Therapie
Jedes Kind durchlebt Krisen, die auffallen. Während sich die Ängstlichen zurückziehen, suchen die anderen durch Aggression Zuwendung.
Mädchen und Buben brauchen vor allem emotionale Bergung, also das Gefühle, dass sie in ihrem Menschsein - mit ihren individuellen Stärken und Schwächen - vollständig angenommen sind.
Vor diesem Hintergrund können zwei weitere therapeutische Ziele erreicht werden:
- Das Kind vertraut sich der Führung an, ohne Kritik und Regeln als persönlichen Angriff zu werten.
- Das Kind traut sich alternative Verhaltensweisen zu.
Diese Ziele meiner therapeutischen Arbeit lassen sich gut unter Einbezug eines Hundes verwirklichen: Ein Hund schenkt bedingungslose Annahme, unabhängig davon, ob das Kind nach menschlichen Kriterien auffällig oder behindert ist. Streichelt das Kind das Tier, legt sich der Hund zurück und macht spürbar: Du tust mir gut. In stiller Atmosphäre wird es möglich, mit dem Kind Gespräche über sein Verhalten zu führen und es zu neuem Verhalten zu ermutigen.
Beispiele
Ein ängstliches Kind, das sich in der Klassengemeinschaft nicht sprechen traut, wird ermutigt, dem Tier das Kommando "Sitz" zu geben. Der Hund folgt nur unter der Voraussetzung, dass das Kind sicher und selbstbewusst auftritt.
Ein häufig "aggressives" Kind führt den Hund an der Leine. Wenn der Bub versucht, sich mit Gewalt durchzusetzen und an der Leine reißt, lässt sich das Tier nicht führen. Versucht das Kind aber, den Hund durch liebevolles Sprechen und einfühlsame Bewegungen zu motivieren, klappt das Miteinander.
Ein hyperaktives Kind wird an Armen, Rücken oder Kopf berührt und gibt die Berührungen an den Hund weiter. Das Kind kommt in der nonverbalen Sprache zur Ruhe, findet seine "innere Mitte" und lernt: Stille und Loslassen tun gut. Ich kann Zuneigung geben und nehmen.
Ablauf
Ich arbeite auf sechs aufeinander aufbauenden Arbeitsebenen, die durch unterschiedliche heilpädagogische Übungen konkretisiert werden. Je nach "Problematik" des Kindes werden individuelle Schwerpunkte gesetzt.
Die Methode Tiergestützte Heilpädagogik - TGHP wurde in meiner Dissertation entwickelt und die Erfolge wissenschaftliche belegt.
Eltern ängstlicher Kinder bestätigen gestärktes Selbstbewusstsein des Kindes, "aggressive" Kinder lernen Selbstzurücknahme und alternative Verhaltensweisen.
Organisation
In einem Erstgespräch wird - nach einer genauen heilpädagogischen Anamnese - entschieden, ob es sich bei der Methode um die geeignete Therapie für Ihr Kind handelt. Die Therapie selbst findet in halbstündigen Einheiten einmal in der Woche - in den meisten Fällen für etwa 8-10 Wochen - statt. Das Erstgespräch wird nur dann in Rechnung gestellt, wenn die Therapie nicht durchgeführt wird.
Seminare für LehrerInnen
Im Heilpädagogischen Institut Breitenfurt werden für die Pädagogischen Hochschulen Wien und Niederösterreich Seminare für LehrerInnen (Volksschule, Sonderschule, KMS) abgehalten.
Schwerpunktthemen
- Kinder in Liebe disziplinieren; schwierige Klassen führen (vgl. dazu auch mein Buch)
- Lehrer auf vier Pfoten
- Theorie und Praxis der hundegestützten Pädagogik (vgl. dazu auch mein Buch)
Erziehungs-Ermutigung für Eltern
Erziehung braucht Mut. Mut, der eigenen inneren Stimme zu vertrauen, Mut, Kindern gegenüber selbstsicher aufzutreten, aber auch Mut, einmal gegen den Strom zu schwimmen. Die Stärkung des Vertrauens auf das, was „ich in mir spüre und für richtig halte“, ist wesentliches Anliegen meiner Seminare. Vor dem Hintergrund meines Erziehungskonzepts (vor allem in „Meine Mami ist die Beste“ verschriftlicht) werden Erziehungsregeln vermittelt, die uns Halt geben können, wenn wir unsicher sind – aber genug Raum für individuelle Gestaltung lassen. Basis jeder Erziehung ist die vorbehaltlose Liebe zu unseren Kindern, die Vermittlung des Gefühls, als Mensch bedingungslos angenommen zu sein.